Die Neuapostolische Kirche Österreich

Apostelgottesdienst mit Taufe, Versiegelung und Überraschungsfeier Bischof Bleckenwegner

Am 05.01.2014 fand in Salzburg ein besonderer Gottesdienst mit einer Überraschung statt.
Apostel Kainz diente mit dem Wort aus dem 1.Brief von Apostel Paulus an die Korinther Kapitel 13, Vers 13:
„Nun aber bleiben „Glauben, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“.

Er erläuterte, was Gottesdienst ist und sagte unter Anderem: „Gottesdienst ist ein Schöpfungsakt unseres Gottes“, er will uns selig machen und heiligen für die Begegnung mit unserem Herrn Jesus.
Der Apostel wies auf das Grußwort hin, das uns am 1. Jänner Stammapostel Schneider mitgab...
‚Mit Begeisterung, mit Liebe ans Werk gehen‘. Das Motto: Mit Liebe ans Werk gehen, muss uns im Alltag begleiten. Das Wort Motto leitet sich ab aus dem Lateinischen muttur = murmeln,** (muttire = leise reden) , im Sinne von sich immer wieder vorsagen, sich immer wieder beschäftigen;  mit Glauben ans Werk gehen, mit Hoffnung ans Werk gehen, mit Liebe ans Werk gehen.
Was ist das Werk? Es ist unser Leben, unser Alltag!

1. Mit Glauben und Vertrauen ans Werk gehen.
Wie Entscheiden wir uns? Wir müssen uns immer wieder erinnern, z.B. an das Konfirmations-Gelübde…Was betrübst du dich? ...Harre auf Gott! denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht. (Psalm 42.12) (Psalm 43.5)
Wir haben das Lied 163 im Liederbuch oft gehört. 1.Str. Gott will machen, dass die Sachen gehen, wie es heilsam ist... 2. Glaub nur feste, dass das Beste über dir beschlossen sei.
Wenn dein Wille nur ist stille, wirst du von dem Kummer frei. Das was jetzt zu durchleben ist, ist nicht das Beste, das kommt erst danach! Das Beste kommt erst nachher.
Es gibt sogar die Anklage an Gott, weil man nicht verstehen kann. Bei Hiob Kap.22, Vers 21 ist zu lesen: (Der Apostel betonte: hört gut zu!) ...So vertrage dich nun mit Gott und mache Frieden, daraus wird dir viel Gutes kommen. Mache Frieden mit Gott.
Vieles kann man nicht verstehen, man kann es eh nicht ändern.

2. Mit Hoffnung ans Werk gehen.
Die Hoffnung soll nicht nur zitiert, sondern auch gelebt werden.
Psalm 91: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Irgendwann im Krieg mussten Soldaten durch Feindesgebiet. Der Anführer war ein gläubiger Mann und er sprach zu seinen Soldaten: sagt euch das immer wieder vor, „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt...“ Sie sind ohne Schaden durchgegangen.
...Psalm 91.7...Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. Psalm 91.11...Denn ER hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Nimm es für Dich, egal was in der Zukunft kommen wird. Bleib unter dem Schirm... - sag es Dir immer wieder vor.

3. Mit Liebe ans Werk gehen.
Die Ursache für Spannungen ist, wenn die Liebe zu schwinden droht. Bei dem leisen Schatten eines lieblosen Wortes fängt unsere Liebe an zu sterben. Das ist wie Gift.
Wenn du irgendwo Lieblosigkeit entdeckst, lasse alles liegen und bringe es in Ordnung,  entgifte. Keine Vorwürfe machen! Dieses Jahresmotto soll ein „ Lebenselement “ werden.

„Mit Glaube, Hoffnung, Liebe ans Werk gehen.“
Nützen wir die Chance im Heiligen Abendmahl. Schauen wir zu Jesus, er bringt alles wieder in Ordnung.

Taufe/Heilige Versiegelung

Der Apostel rief die Eltern mit den Kindern vor den Altar, die getauft bzw. versiegelt werden sollten. Ein Enkelsohn von Bischof Bleckenwegner wurde getauft und versiegelt, die Zwillinge von Familie Unger versiegelt. Da Familie Bleckenwegner aus Rumänien angereist war, übersetzte der Apostel die gesamte Handlung während des Dienens auch ins Rumänische.
Nach der Handlung empfing die Gemeinde das Heilige Abendmahl.

Überraschungsfeier zum 25.-jährigen Amtsjubiläum von Bischof Bleckenwegner

Der Gottesdienst endete wie gewohnt, aber dann übergab der Apostel ein Mikrofon zur Moderation an den Bezirksältesten Tomusch. Der überraschte Bischof Bleckenwegner erlebte dann eine Feierstunde, mit der er wirklich nicht gerechnet hatte. Zu seinen Füßen stellte man einen leeren Korb ab, der im Lauf der Feier immer mehr gefüllt wurde.

Nach dem Chorlied ‚Sei Du mein Vater‘ und einem Instrumentalstück (Marsch für Chello und Klavier von J.S. Bach) seines Enkels David in Begleitung dessen Mutter begannen Abordnungen aus den Arbeitsbereichen des Bischofs aus fast ganz Österreich kulinarische Geschenke, nette Gedichte und Grüße aus Ihren Bezirken zu überbringen.
Den Anfang machte Vorarlberg, dann kam Tirol.

Nach einem Enkelchor - Sänger sind nur Enkelkinder des Bischofs- mit ‚Lobe den Herren‘ kamen nochmals Gedanken des Apostels zum Ausdruck, der die besondere Dankbarkeit für das lange Wirken des Bischofs betonte. An den Bischof gewandt sagte er: „ Auf Deinen Missionsreisen war Jesus immer schon vor Dir dort. Mit ihm konntest Du dort wirken. … Du musstest viel auf Deine Familie verzichten und sie auf Dich. Trotzdem hast Du es auf 9 Enkel gebracht – bis jetzt!“

Ein Streicherensemble spielte ‚Frisch von dem Thron des Lammes‘.

Dann folgte der Gruß der Abordnung aus der Steiermark. Unser Ältester überbrachte Grüße aus Kärnten, es folgte der Beitrag der Wiener, die dem Bischof auf eine unnachahmliche Art und Weise dankten und die gesamte Gemeinde begeisterten.

Auf den Chor mit ‚Der Herr ist mein Licht und mein Heil‘ folgten die Gaben der Oberösterreicher, die Reise durch die Bezirke endete mit den Salzburgern.

Unser Bezirksältester verband die überbrachten leiblichen und geistigen Genüsse mit einer Anekdote. Auf das Abwinken eines Lobes mit den Worten „gekocht wird oben“ sagte der lobende Amtsträger „aber gut gekellnert ist auch was wert“.

Den Abschluss der Grüße machte Bischof Müller, der wie die Bezirksämter aus den anderen Bereichen den Auftrag gehabt hatte, sich möglichst unauffällig in der Gemeinde zu platzieren.
Er hob die Zusammenarbeit mit unserem Bischof hervor und zu Beginn seiner kurzen Rede sagte er: …‘Ich bin nicht vorbereitet, etwas zu sagen, habe auch kein Geschenk dabei. Aber ich gebe Dir was ich habe – mein Herz…‘.

Bischof Bleckenwegner bedankte sich im Anschluss mit den Worten, dass die Überraschung wirklich gelungen sei und dass das, was aus den Herzen der Bezirksämter kam, für ihn eine Quelle der Kraft sei.

Die Streicher schlossen die Feierstunde mit dem Stück ‚Es ist ein köstlich Ding danken dem Herrn‘, dann beendete der Apostel die Feier noch mit einem Gebet.

M. Bader/W. Frei     Hier ist das Fotoalbum